Freiwillige Feuerwehr Neuhausen ob Eck
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Einbrecher stehlen Ausrüstungsgegenstände mitsamt Feuerwehrauto und setzen dieses nach einem Verkehrsunfall in Hamburg in Brand – 15.000 Euro Schaden

Unter anderem wegen des Vorwurfs des schweren Diebstahls und der Brandstiftung haben Beamte der Polizeidirektion Tuttlingen aktuell Ermittlungen gegen eine noch unbekannte Tätergruppe eingeleitet, die in der vergangenen Woche zunächst in das Feuerwehrmagazin der Gemeinde Neuhausen ob Eck eingebrochen hat, Ausrüstungsgegenstände entwendete und ein einsatzbereites Fahrzeug zum Abtransport, beziehungsweise Flucht nutzte – hiermit aber noch nicht genug.

In einer äußerst dreisten und schon beinah filmreifen Vorgehensweise verschafften sich bislang noch unbekannte Täter in der Nacht von Donnerstag auf Freitag – vermutlich in der Zeit zwischen 22.00 und 23.00 Uhr – über ein Fenster Zutritt zu dem Gebäude der Wehr. In dem Magazin durchsuchten die Einbrecher dann Fahrzeuge und eine Vielzahl von Räumen sowie Behältnissen nach Wertgegenständen. Sie fanden natürlich Ausrüstungsgegenstände der Einsatzkräfte vor und nahmen diese an sich – unter anderem Funkgeräte, Einsatzuniformen und eine vollständige Atemschutzausrüstung. Diese luden sie dann in einen einsatzbereiten Mannschaftstransportwagen der Wehr ein und flüchteten mitsamt Fahrzeug unerkannt vom Tatort.

Wie sich zwischenzeitlich herausstellte, fuhren die Einbrecher soweit unbehelligt mit dem VW Bus T4 bis nach Hamburg, wo sie dann am 30. Juni unverschuldet in einen Verkehrsunfall verwickelt wurden. Zum Erstaunen des Unfallverursachers flüchtete das Feuerwehrauto von der Unfallstelle, was dem Verursacher dann doch verdächtig vorkam, zumal das Feuerwehrauto ja gar nicht Schuld an der Kollision hatte. Zum Unfallhergang liegen noch keine abschließenden Erkenntnisse vor.

Der Unfallverursacher verständigte im Weiteren die Hamburger Polizei, die vor Ort  Ermittlungen aufnahm und das Fahrzeug schließlich am 02. Juli in einem anderen Hamburger Stadtteil ausgebrannt vorfinden konnte. Kriminalpolizei und Kriminaltechnik in Hamburg suchen derzeit nach Spuren an dem gestohlenen und total beschädigten Fahrzeug.

Die Ermittlungen nach den Tätern laufen in Tuttlingen zusammen. Zum entstandenen Diebstahls- und Sachschaden liegen derzeit noch keine abschließenden Erkenntnisse vor. Erste Schätzungen beläuft sich dieser jedoch auf mehr als 15.000 Euro.

 

 




Leute aus Neuhausen

NEUHAUSEN OB ECK(wr) – Bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Neuhausen wurde Hauptbrandmeister Wolfram Nestel durch Bürgermeister Hans-Jürgen Osswald eine besondere Ehrung zuteil. „Mister Feuerwehr“ Wolfram Nestel bekleidet seit 25 Jahren das Amt des Abteilungskommandanten und seit zehn Jahren noch zusätzlich das Amt des Gesamtkommandanten der Gesamtfeuerwehr Neuhausen. Der dienstälteste Kommandant im Landkreis sei allgegenwärtig präsent und setze sich für die Belange und Probleme seiner Kameraden ein, sagte der Schultes in seiner Laudatio. Wolfram Nestel war maßgeblich an der Gründung der Jugendfeuerwehr im Jahr 1998 beteiligt. Nestel schweißte mit seinem Idealismus und Einfühlungsvermögen „seine Truppe“ zu einer schlagkräftigen Feuerwehr zusammen und förderte als Vorbild und persönlichem Einsatz die Kameradschaft unter den Feuerwehrkameraden. Vor allem der Nachwuchs und eine reibungslose Eingliederung der jungen Feuerwehrkameraden in die aktive Truppe liegt Nestel besonders am Herzen. Er setzte sich in den vergangenen 25 Jahren für eine gute Ausbildung und Ausrüstung der Feuerwehrkameraden ein und stand als Vorbild bei Einsätzen und Übungen immer an vorderster Front. Bürgermeister Hans-Jürgen Osswald überreichte Nestel die Ehrenurkunde der Gemeinde und eine silberne Feueraxt mit Gravur. Die Reihe der Gratulanten schlossen die Feuerwehrkameraden, die ihm ein Wellness-Wochenende im Allgäu mit dazu passenden Utensilien spendierten, und Jugendfeuerwehrwart Werner Schneider, der im Namen der aktuellen und ehemaligen Jugenfeuerwehrler mit einem guten Tropfen „Kommandant“ gratulierte, ab.



Hauptversammlung Feuerwehr Neuhausen

NEUHAUSEN OB ECK(wr) – Bei der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Neuhausen im Gasthaus Adler sind Beförderungen und Ehrungen im Mittelpunkt gestanden. Kommandant Wolfram Nestel wurde für weitere fünf Jahre mit 100-prozentiger Zustimmung in seinem Amt bestätigt. Damit trat er seine sechste Amtsperiode an. Jugendfeuerwehrwart Werner Schneider wurde für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Für den nach 17 Jahren ausscheidenden stellvertretenden Abteilungskommandanten Hartmut Storz wurde Bastian Lepschy gewählt. Kommandant Wolfram Nestel berichtete von 91 Einsätzen, davon 24 für technische Hilfen wie Menschenrettung bei Verkehrsunfällen und Beseitigung von Ölspuren. Einen Großteil der 67 Brandeinsätze mussten die Feuerwehrkameraden beim Southside-Festival bewältigen, an dem 125 Feuerwehrkameraden mit 1150 Einsatzstunden die Sicherheitsbrandwache stellten. Die Mannschaftsstärke beträgt  43 Aktive, davon fünf Frauen, 12 Mitglieder der Jugendfeuerwehr sowie vier Wehrmänner in der Altersabteilung mit einem Altersdurchschnitt von 38 Jahren. Dabei habe die Wehr über 2750 Einsatzstunden geleistet. Ein außergewöhnlicher Einsatz war ein Verkehrsunfall beim Gewerbepark und einem gleichzeitigen Maschinenbrand im Gewerbepark, bei dem erstmals die zwei Löschfahrzeuge gleichzeitig eingesetzt werden mussten. Ein besonderer Einsatz wird bei den Feuerwehrkameraden noch lange in Erinnerung bleiben. Während des Gottesdienstes am Heilig Abend wurde die Feuerwehr alarmiert, um zu einer Luftnotlandung auszurücken, was sich im Nachhinein als Weltraumschrott entpuppte. Der erste Unfall auf der Ortsumfahrung B 311 mit zwei Schwerverletzten und bei frostigen Temperaturen verlangte von den Einsatzkräften einiges an psychischer und physischer Belastbarkeit ab. Bei der Jahresabschlussübung in Schwandorf stellten die Feuerwehrmänner ihr Können und Ausbildung unter Beweis und zeigten das reibungslose Funktionieren mit dem DRK auf. Nestel dankte seinen Feuerwehrkameraden, die in vielen Aus- und Fortbildungen sowie bei Lehrgängen ihre Einsatzfähigkeit kontinuierlich festigten und erhöhten und weiterhin einen hohen Stellenwert in der Wehr einnehmen. Schriftführer Tobias Gerspacher informierte über die Einsätze und sagte, dass neben der Aus- und Fortbildung auch die Pflege der Kameradschaft nicht zu kurz kam. Jugendfeuerwehrwart Werner Schneider berichtete, dass der Nachwuchs sich bei Übungswochenenden und 20 Proben für den Dienst als zukünftiger Feuerwehrmann engagiere und behutsam vorbereitet werde. Für die jungen Kameraden war die Teilnahme am Weltrekord „ Die längste Eimerkette der Welt“ ein besonderes Ereignis. Kassierer Hartmut Bertsche konnte trotz eines leichten Minus einen positiven Kassenbericht vor. Doch die Ausgaben, insbesondere in die Nachwuchsarbeit seien eine Investition in die Zukunft, sagte Bürgermeister Hans-Jürgen Osswald, der die Entlastung vornahm. Mit Kommandant Wolfram Nestel beförderte der Schultes Isabell Fecht, Julia Klement und Jana Schneider zur Feuerwehrfrau und Florian Rentschler, Thomas Schaz und Michael Storz zum Feuerwehrmann. Peter Allweil wurde zum Hauptfeuerwehrmann, Hubert Ludwig zum Oberlöschmeister, Hartmut Schaz zum Hauptlöschmeister und Bastian Lepschy zum Löschmeister befördert. Gleichzeitig wurde Lepschy zum Gruppenführer bestellt. Kreisbrandmeister Martin Hagen, der über die geplante neue Feuerwehruniform informierte und über das Ehrenamt referierte, ehrte vier Feuerwehrkameraden für langjährigen aktiven Dienst. Für 20 Jahre erhielt Peter Allweil das Kreisfeuerwehrverbandsabzeichen (KFV) in Silber. Für 30 Jahre wurden Hartmut Storz und Frank Wörner mit dem KFV-Abzeichen in Gold geehrt. Für 25 Jahre aktiven Dienst erhielt Andreas Wörner das Abzeichen in Silber vom Innenminister Baden-Württemberg. Neben den Glückwünschen erhielt jeder Geehrte ein Geschenk der Gemeinde und Kameraden. Für den lückenlosen Probenbesuch bei 19 abgehaltenen Proben wurden Hartmut Bertsche, Tobias Bertsche, Pascal Gerst, Bastian Lepschy, Dieter Manz, Wolfram Nestel, Hartmut Storz, Werner Schneider sowie Patric Seeh, Julia Klement, Thomas Schaz, Florian Rentschler, Michael Storz, Bernd Rudischhauser, Ernst Schaz und Gernot Storz mit einer Feuerwehruhr ausgezeichnet. 



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